wero - eine europäische Alternative zu Paypal?
wero ist seit 2024 Europas Antwort auf PayPal – direkt integriert in Banking-Apps, basierend auf SEPA-Echtzeitüberweisungen und kostenlos für Privatnutzer. Der Artikel erklärt, warum ein simpler Bezahldienst eine geopolitische Dimension hat. Alipay, M-Pesa, Pix und UPI zeigen, unter welchen Bedingungen solche Systeme tatsächlich funktionieren können – und was das für weros Chancen bedeutet.

FelixWer bisher Geld an seine Freunde, Familienmitglieder oder an Kollegen senden wollte, kam um einen Dienst nicht herum: Paypal. Paypal steht hierzulande wie kein anderer Dienst für den unkomplizierten, schnellen Geldversand.
Wo eine Standard-Banküberweisung – seit der Einführung von Echtzeitüberweisungen erfreulicherweise nicht mehr – Tage dauern konnte und man zunächst die lange IBAN austauschen muss, reicht bei Paypal lediglich ein Benutzername, eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse des Empfängers.
Seit Juli 2024 existiert mit dem Dienst wero eine europäische Alternative zu Paypal. wero beginnt gerade damit, sich zu etablieren, tut sich aber ob des großen Konkurrenten nach wie vor schwer. Ich habe mir die Frage gestellt, warum wir überhaupt eine Alternative zu Paypal benötigen und was wero anders und besser als Paypal machen möchte. Hat es überhaupt eine realistische Chance, sich als echte Alternative zu etablieren?
Europas Abhängigkeit
Europa ist in vielen Bereichen von den USA abhängig. Ob Betriebssysteme, Smartphones oder Online-Dienste: Ohne die Anbieter aus den USA geht in Europa nichts. Das ist nichts Neues, gewinnt aber im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen (Ukrainekrieg, ein angespanntes Verhältnis zur aktuellen US-Administration) umso drängender an Bedeutung.
Was die Macht der US-Dienste über unser digitales Leben bedeuten kann, wurde in jüngster Vergangenheit deutlich: So verloren einige Richter am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ihren Zugang zu US-Cloud-Diensten oder wurden an Zahlungen via Kreditkarte gehindert, wie der betroffene Richter Nicolas Guillou öffentlich berichtete.
Visa, Mastercard und Paypal haben eins gemeinsam: Alle Anbieter kommen aus den USA, die unser finanzielles und digitales Leben entscheidend beeinflussen – im positiven wie auch im negativen Sinne. Und zu denen es bisher keine echte europäische Alternative gibt. Wir bezahlen den morgendlichen Coffee-to-go mit der Visa- oder Mastercard via Apple-Pay, die Onlinebuchung mit Paypal. Die Infrastruktur, über die unser finanzielles Leben abgewickelt wird, liegt nicht unter unserer Kontrolle.
Mario Draghi legte 2024 der EU-Kommission einen viel beachteten Report (den sog. „Draghi-Report”) vor, in dem er die weitreichende Abhängigkeit Europas von fremden Mächten beschreibt und dadurch die strategische Autonomie Europas gefährdet sieht. Die Frage, warum wir einen Dienst wie wero überhaupt benötigen, wäre also geklärt.
Die Entstehungsgeschichte von wero
wero wurde von Anfang an europäisch gedacht. Im Hintergrund des Dienstes steht die European Payment Initiative (EPI), ein Zusammenschluss europäischer Banken und Zahlungsdienstleister. Als Nachfolger von nationalen Zahlungsdiensten wie dem inzwischen eingestellten Giropay möchte es mobile Bezahlungen europaweit auf Basis von Echtzeitüberweisungen ermöglichen. Der Anspruch ist dabei klar: keine nationale Insellösung, sondern eine Infrastruktur, die langfristig für ganz Europa funktioniert und damit erstmals eine ernst zu nehmende Alternative zu den amerikanischen Platzhirschen bieten soll.
Wie wero funktioniert
wero funktioniert prinzipiell wie Paypal – und eben doch anders. Während bei Paypal eine App mit eigenem Account das Herzstück des Service ausmacht, muss – je nach Bank – bei wero keine neue App installiert werden. Stattdessen ist die Funktion bei vielen Banken direkt ins Online-Banking bzw. in die Banking-App integriert. Das hat den Vorteil, dass viele Menschen wero unmittelbar nach einmaliger Aktivierung in der gewohnten Umgebung der Banking-App nutzen können. Die Schwelle zur Nutzung sinkt demnach prinzipiell. Trotzdem existiert eine eigene wero-App in den App-Stores. Für all jene, deren Bank bisher nicht aktiv mit wero zusammenarbeitet, ist das eine gute Nachricht.
Wer Geld versenden oder empfangen möchte, muss – wie bei Paypal – lediglich den Namen, die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer des Zahlungspartners eingeben und unter vorhandenen Kontakten finden. Genau wie bei Paypal besteht die Möglichkeit, sich wero-Mitglieder über das Einbinden der eigenen Kontaktliste anzeigen zu lassen. Praktisch also, wer sehen möchte, wer wero bereits aktiviert hat.
Die Überweisung von Geld zwischen wero-Nutzenden selbst soll laut wero in zehn Sekunden vollzogen sein.
Ein Punkt, den man bedenken sollte: Zahlungen über wero sind – wie alle Echtzeitüberweisungen – grundsätzlich unwiderruflich. Wer versehentlich an die falsche Nummer sendet, kann das nicht ohne Weiteres zurückrufen. Paypal bietet dagegen einen Käuferschutz an, über den sich Zahlungen bei Nichtlieferung oder Beschädigung anfechten lassen. Bei wero-Käufen in teilnehmenden Online-Shops gibt es das meines Wissens nach aktuell bisher nicht. Kein Ausschlusskriterium, aber ein Unterschied, den man kennen sollte, bevor man wero für Online-Käufe nutzt.
Beim Datenschutz ist wero aus meiner Sicht jedoch klar im Vorteil. Durch unser Ausgabenverhalten lassen sich Rückschlüsse auf höchstpersönliche Lebensbereiche ziehen. Wer Finanztransaktionsdaten kontrolliert, weiß, was Menschen kaufen, an wen sie spenden, welche Dienste sie nutzen. Zudem können unsere Finanzdaten zur Profilbildung und zur Bonitätsprüfung genutzt werden. Daher halte ich diesen Punkt für besonders relevant.
Ein Gutachten des Netzwerks Datenschutzexpertise aus dem Jahr 2025 wirft Paypal massive datenschutzrechtliche Probleme vor. Paypal sammelt laut seiner eigenen Datenschutzerklärung nicht nur Transaktions-, sondern auch alle möglichen weiteren Daten der Nutzenden - wie die Gerätedaten einschließlich installierter Apps auf den Geräten oder auch biometrische Daten. Daraus leitet das Unternehmen persönliche Verhaltensmuster, die Kreditwürdigkeit und Vorlieben der Nutzenden ab und nutzt die Daten weiter für personalisierte Werbung.
wero verarbeitet Daten auf Grundlage der DSGVO und auf europäischen Servern und gibt sie - wenn für Transaktionen nicht unbedingt notwendig - ebensowenig an Institutionen außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums weiter. Die Datenschutzerklärungen sind übersichtlich, transparent und leicht verständlich. Bei einer Überprüfung habe ich keinerlei bedenkliche Angaben vorfinden können. Im Gegenteil - die Dokumente wirkten seriös und die Angaben stimmig. Die eingesetzten Cookies in der App (insgesamt nur drei Stück) stammen beispielsweise allesamt von europäischen oder solchen Diensten wie Matomo, die hohe Datenschutzstandards betonen.
Und wer wissen möchte, wie sich wero finanziert: Für Privatpersonen ist es kostenlos – Zahlungen, Einrichtung, alles gratis. Das eingenommene Geld stammt von den eingebundenen Händlern und wird über eine Transaktionsgebühr erzeugt.
Hier steckt aus meiner Sicht das größte Risiko für den Erfolg. Sollten nicht genug Händler teilnehmen und dort nicht genug Einkäufe mit wero bezahlt werden, bedeutet das geringe Einnahmen für wero. Der Erfolg hängt also im Wesentlichen von der Anzahl der teilnehmenden Händler und den tatsächlich von Verbrauchern getätigten Einkäufen ab - die reine Anzahl der registrierten Nutzenden ist dafür nicht relevant.
Wo wero heute steht
Bisher haben sich bereits etliche Banken zu wero bekannt. Egal ob Postbank, Sparkasse, Volksbank, ING, Deutsche Bank oder Revolut – alle haben wero in ihre Banking-App integriert. Eine beachtliche Leistung, wie ich finde. Ob die eigene oder eine andere Bank bereits dabei ist, kann hier über die Internetseite herausgefunden werden. Falls nicht, gibt es wie erwähnt die eigene wero-App. Neben Deutschland existiert wero zurzeit in Frankreich und Belgien. In den Niederlanden, Luxemburg und Österreich ist eine zeitnahe Einführung ebenfalls geplant.
Die Einführung im Online-Handel beginnt ebenfalls, an Fahrt aufzunehmen: Zahlreiche Unternehmen wie Lidl, Rossmann, Eventim, Cewe oder Hornbach haben angekündigt, wero als Zahlungsmethode zu akzeptieren. Zudem bieten einige Kommunen wero als Zahlungsmöglichkeit für Dienstleistungen an. Zugegeben, die Zahl ist noch überschaubar – aber sie steigt stetig. Dabei ist Paypal nicht einmal der einzige Gegner für wero. Apple Pay und Google Pay haben in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt. Auch diese sind amerikanisch, auch diese laufen über US-Server. wero tritt also in einen Markt ein, in dem die amerikanische Konkurrenz längst überall ist.
Wer jetzt denkt, europäische Anbieter hätten im Zahlungsmarkt grundsätzlich keine Chance, dem sei Klarna als gelungenes Gegenbeispiel empfohlen – der europäische Anbieter, dem es tatsächlich gelungen ist, sich zu etablieren. Der entscheidende Unterschied zu wero: Klarna verfolgt einen anderen Ansatz. Das Kerngeschäft ist „Buy Now, Pay Later” – Raten- und Rechnungskauf, kein Echtzeit-Bankentransfer. Klarna zeigt, dass europäische Anbieter durchaus Fuß fassen können. Es zeigt aber auch, dass der Weg dahin lang ist.
wero ist auf dem Weg zur europäischen Zahlungs-App jedoch nicht allein – was Chance und Risiko zugleich ist. Parallel zu wero existiert die EuroPA-Allianz, zu der Bizum aus Spanien, Bancomat aus Italien, SIBS-MB Way aus Portugal und Vipps MobilePay aus Skandinavien gehören. Hier droht eine Fragmentierung: zwei europäische Lager, die nebeneinander statt gemeinsam bauen. 2025 haben EPI und EuroPA allerdings eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Ziel ist ein gemeinsamer Interoperabilitäts-Hub, der Zahlungen zwischen allen beteiligten Systemen ermöglicht. Ob daraus etwas Neues zusammenwächst oder die nächste Baustelle entsteht, ist noch offen.
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Ein Blick über den Tellerrand
Europa ist nicht allein mit dem Versuch, Souveränität im Bereich von Mobile-Payment aufzubauen. Ein kurzer Blick auf andere Weltregionen zeigt, dass es geht – aber auch, warum Europa hier im Vergleich keine guten Voraussetzungen hat.
Was alle erfolgreichen Modelle teilen, lässt sich auf drei Faktoren zurückführen: erstens staatliche Rückendeckung oder ein bewusst gestalteter Regulierungsrahmen. Zweitens ein spürbarer Nutzen für den Alltag. Und drittens eine Lösung, die aus dem lokalen Kontext entstanden ist.
China
In China dominieren Alipay und WeChat Pay so vollständig, dass Paypal schlicht keine Rolle spielt. Der Grund: Beide Dienste sind tief in bestehende Ökosysteme eingebettet – Alipay in die Alibaba-Plattform, WeChat Pay in die meistgenutzte Messaging-App des Landes.
Indien
Indien hat mit dem Unified Payments Interface (UPI) eine staatliche Infrastruktur geschaffen, auf der private Anbieter wie PhonePe oder Google Pay miteinander konkurrieren. Das Prinzip – der Staat baut die Infrastruktur, die Unternehmen können diese gleichberechtigt nutzen – hat sich bewährt. Für Paypal gibt es in diesem System keine Lücke zu füllen.
Afrika
Das überraschendste Beispiel kommt aus Afrika. M-Pesa, 2007 in Kenia gestartet, hat die finanzielle Inklusion im Land deutlich angehoben – ganz ohne Bankkonto, Smartphone oder Internetzugang. Das Erfolgsrezept: Es gab keine bestehende Infrastruktur zu verdrängen. Dieses sogenannte Leapfrogging – das Überspringen veralteter Technologiestufen – hat sich seither in Tansania, Ghana, Nigeria und weiteren Ländern wiederholt und ist heute ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor in der Region.
Brasilien
Brasiliens Pix zeigt, was möglich ist, wenn eine Zentralbank Zahlungsinfrastruktur verpflichtend vorgibt. Seit dem Start im November 2020 nutzen über drei Viertel aller brasilianischen Erwachsenen das System – kostenlos, und rund um die Uhr. Weil Banken und Fintechs von Anfang an zur Teilnahme verpflichtet wurden, gab es kein Henne-Ei-Problem.
Was diese Beispiele verbindet: Keines musste ein bestehendes System verdrängen. Afrika hatte keine Bankinfrastruktur zu ersetzen, Indien und Brasilien setzten die Teilnahme per staatlicher Vorgabe durch, China bettet das Bezahlen in Plattformen ein, die ohnehin täglich genutzt werden. Europa ist keiner dieser Fälle. wero muss Menschen überzeugen, die bereits eine funktionierende Lösung haben – und das ist die schwierigste Aufgabe.
weros Chancen – oder: der unsichtbare Preis der Bequemlichkeit
Um weros Chancen richtig einschätzen zu können, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, wie Paypal groß geworden ist. Paypal wurde 1998 in den USA gegründet. Der entscheidende Vorteil gegenüber klassischen Überweisungen war von Anfang an nicht die Technologie an sich, sondern die Einfachheit für die Nutzenden: Käufer und Verkäufer konnten Geld bewegen, ohne sich gegenseitig ihre Bankdaten mitteilen zu müssen. Und dazu kommt: Je mehr Händler Paypal anboten, desto mehr Käufer nutzten es – und umgekehrt. Diesen Netzwerkeffekt, einmal in Gang gesetzt, lässt sich kaum noch aufhalten.
Ein wichtiges Argument, das für einen Erfolg von wero spricht, ist die native Einbindung in die Banking-Apps von zahlreichen Banken. Man muss keiner fremden Plattform vertrauen – wero ist einfach da, wo man ohnehin regelmäßig ist. Das senkt die Hemmschwelle erheblich. Zudem wurde es von Anfang an so konzipiert, dass möglichst viele europäische Banken teilnehmen. Das macht wero zu mehr als einem nationalen Projekt: Wer Familie oder Freunde im Ausland hat, kann es grenzüberschreitend nutzen.
Online-Händler machen mit – und die Namen, die bisher zugesagt haben, sind keine Unbekannten. Aber von einer flächendeckenden Akzeptanz, wie sie Paypal seit Jahren genießt, ist wero noch weit entfernt. Bis wero wirklich dort angekommen ist, wo Paypal schon lange sitzt, braucht es Geduld – und das Vertrauen, dass die Händler nachziehen, sobald die Nutzerzahlen stimmen.
Das größte Problem ist und bleibt die Plattformökonomie und Bequemlichkeit. Paypal ist dort, wo eingekauft wird – verankert in den Köpfen der Nutzerinnen und Nutzer und in den Checkout-Masken der Onlineshops. Und Gewohnheit ist, das zeigt die Verhaltensforschung, ein schwer zu überwindender Gegner. Verhaltensökonomen sprechen vom Status Quo Bias: Menschen bevorzugen das Vertraute, solange der Wechsel keinen klar wahrnehmbaren Mehrwert verspricht.
Wer zu wero wechselt, gewinnt dabei keinen spürbaren Gewinn für den Alltag. Der Vorteil ist politisch und strukturell – aber politische Argumente sind in der Praxis leider selten die ausschlaggebenden.
An der Funktionalität selbst mangelt es nicht. Die Händlerakzeptanz bleibt das entscheidende Nadelöhr. Ohne sie keine Einnahmen. Ohne sie kein Nutzerinteresse und ohne Nutzerinteresse keine Händlerakzeptanz. Giropay ist genau daran gescheitert. Ob wero dieselbe Falle vermeidet, wird sich in den nächsten zwei bis drei Jahren zeigen.
Fazit
wero ist eine echte Chance für Europa zu zeigen, dass Alternativen zu großen und etablierten Diensten aus den USA möglich sind. Aber es birgt auch die Gefahr, Europas Machtlosigkeit (erneut) zu demonstrieren.
Ich hoffe nicht, dass sich wero am Ende in die Liste der gescheiterten Versuche einreiht, denn letzten Endes zählt auch die Signalwirkung: Wenn ein vielversprechendes Projekt in diesem Status trotz der Unterstützung großer Unternehmen und Banken scheitert, lohnt es sich dann überhaupt noch, gegen die Übermacht der amerikanischen Konkurrenz anzutreten? Ich habe wero in meiner Banking-App aktiviert. In meiner Kontaktliste stehen bisher 15 wero-Mitglieder. Auf den ersten Zahlungsaustausch warte ich jedoch bisher vergebens. Paypal wurde dagegen aktiv genutzt – ein schlechtes Omen?
Quellen / weiterführende Literatur
- wero. Link zu wero
- Wikipedia: Nicolas Guillou. Link zu Wikipedia
- Europäische Kommission: Draghi Report. Link zum Draghi Report
- Netzwerk Datenschutzexpertise. Link zum Gutachten
- Datenschutzerklärung von Paypal. Link zur Datenschutzerklärung
- Datenschutzcenter von wero. Link zum Datenschutzcenter.
- Absichtserklärung von EPI und EuroPA. Link zur Pressemitteilung.
- Wikipedia: Mobile Payment. Link zu Wikipedia.
- Wikipedia: Status-Quo-Verzerrung. Link zu Wikipedia.
Häufig gestellte Fragen
Was ist wero und wie unterscheidet es sich von einer normalen Überweisung?
wero ist ein europäischer Bezahldienst, der seit Juli 2024 verfügbar ist. Er basiert auf SEPA-Echtzeitüberweisungen, ist direkt in die Banking-Apps vieler europäischer Banken integriert und für Privatpersonen kostenlos. Der wichtigste Unterschied zur klassischen Überweisung: Statt einer IBAN reicht eine Handynummer oder E-Mail-Adresse. Das Geld ist in der Regel innerhalb von zehn Sekunden beim Empfänger.
Bei welchen Banken ist wero verfügbar?
In welchen Ländern kann ich wero nutzen?
Kann ich mit wero Online bezahlen?
Zahlreiche Unternehmen wie Lidl, Rossmann, Eventim, Cewe oder Hornbach haben angekündigt, wero als Zahlungsmethode zu akzeptieren. Zudem bieten einige Kommunen wero als Zahlungsmöglichkeit für Dienstleistungen an. Allerdings befindet sich das Händlernetz noch im Aufbau, sodass im Vergleich zu Paypal noch weniger Online-Zahlungen möglich sind.





